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Zwei wollen auf den Bürgermeisterstuhl

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In der Grenzgemeinde Philippsreut können 570 Stimmberechtigte ihr Kreuzerl setzen.  − Foto: PNP

Bei 682 Einwohnern und 570 Wahlberechtigten können in der Gemeinde Philippsreut bereits wenige Stimmen entscheidend sein, wer künftig auf dem Bürgermeisterstuhl Platz nehmen darf. Um dieses Amt beworben haben sich Christian Weishäupl (CSU) und Helmut Knaus (BP/FW). Der Bürgermeister in Philippsreut wird auch künftig ehrenamtlich arbeiten.

Der Amtsinhaber Alfred Schraml (CSU) hatte bereits 2008 angekündigt, dass er sich 2014 − unter anderem aus gesundheitlichen Gründen − aus der Philippsreuter Kommunalpolitik zurückziehen werde.

Nachfolgen möchten ihm nun zwei Bewerber: Zum einen ist dies Christian Weishäupl, Studienrat aus Mitterfirmiansreut (im 30. Lebensjahr, "in festen Händen", eine Tochter). Seit 2008 ist Weishäupl zweiter Bürgermeister der Gemeinde Philippsreut Dadurch habe er "reichlich Gelegenheit gehabt, zu testen, dass sich mein Hauptberuf als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und das bürgermeisterliche Ehrenamt organisatorisch gut vereinbaren lassen".

Als zentrale Handlungsfelder der nächsten Jahre sieht Weishäupl unter anderem Dorferneuerungsmaßnahmen in Anbetracht zunehmend leerstehender Häuser und vielfach nicht mehr primär landwirtschaftlich genutzter Flächen, Ausbau der touristischen Infrastruktur als Garant für Arbeitsplätze vor Ort, mögliche Weiterentwicklung des Kindergartens im Sinne von Betreuungsangeboten über das Kindergartenalter hinaus, Weiterarbeit an der Sanierung der gemeindlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen, am Ausbau der Breitband-Infrastruktur sowie Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements mit dem Beispiel "Schneekirche".

Ebenfalls Bürgermeister werden möchte Helmut Knaus (seit sechs Jahren für die Republikaner im Gemeinderat,nominiert von BP/FW), Fernmeldeanlagen-Elektroniker aus Hinterfirmiansreut. Der 52-Jährige (ledig, keine Kinder) ist seit sechs Jahren im Gemeinderat. Viele Bürger hätten ihn in den vergangenen Monaten angesprochen, ob er denn nicht als Bürgermeister kandidieren wolle, so Knaus. Er sieht viel Handlungsbedarf in der Gemeinde: "Touristisch müsste sich was tun, das Straßennetz ist in weiten Teilen marode − da kommen künftig hohe Kosten auf uns zu." Auch am Rathaus-Gebäude sieht Knaus Verbesserungsbedarf: "Da wurde seit 50 Jahren nichts gemacht, die Bausubstanz ist sehr alt." Der Haushalt der Gemeinde sei indes "gut geführt" worden, es gebe kaum Schulden. Dennoch möchte Knaus als Bürgermeister "vieles aufarbeiten".

Neben CSU und Bayernpartei/Freie Wähler (BP/FW) hat außerdem noch die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) eine Kandidatenliste für den Gemeinderat aufgestellt. − jj

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. . . Helmut Knaus (BP/FW) treten in Philippsreut an.

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Zwei Kandidaten: Christian Weishäupl (CSU) sowie . . .

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