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Zwei Bewerber um den Chefsessel

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Welche Stadträte dürfen künftig im Rathaus über die Geschicke der Stadtgemeinde bestimmen? Kandidaten von sieben Parteien und Gruppierungen bewerben sich um die 24 Sitze.  − Fotos: oz/gs

Die Kommunalwahl 2014 ist im Vorfeld wesentlich ruhiger als noch vor sechs Jahren: 2008 trat der langjährige Bürgermeister Horst Eckl nicht mehr an, als mögliche Nachfolger bewarben sich vier Kandidaten, unter denen sich Liane Sedlmeier von den Freien Wählern in einer Stichwahl durchsetzte. Eine Auswahlmöglichkeit besteht für die 9650 Wahlberechtigten in der großen Stadtgemeinde aber auch diesmal: Neben Amtsinhaberin Sedlmeier, die zur Wiederwahl antritt, bewirbt sich auch Thomas Etschmann von der SPD um den Chefsessel im Rathaus.

Teilsanierungder Stadthalle Der bisherige zweite Bürgermeister legt ein Sieben-Punkte-Programm vor, bei dem der Schwerpunkt auf der Teilsanierung von Stadthalle und Mehrzweckhalle liegt. Weiter nennt der Mittelschullehrer als Themen die Ausweisung preiswerten Baulands, die kontinuierliche Sanierung der Gemeindestraßen, ein neues Gewerbegebiet zwischen Westtangente und B 8, die Sanierung der Lohgasse und den gemeindeübergreifenden Einsatz bei der Planung des Hochwasserschutzes.

Für Liane Sedlmeier sind die Familien der Ausgangspunkt ihrer Kommunalpolitik: Sie brauchen Arbeitsplätze, Betreuungseinrichtungen für Kinder und Senioren sowie Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Neben der bereits laufenden Sanierung der Grundschule, der geplanten Neugestaltung des Bahnhofsumfelds und dem Einsatz für den Hochwasserschutz nennt sie mehrere mittelfristige Projekte: den Bau einer Südtangente, die Sanierung der Lohgasse, die städtebauliche Entwicklung von Vor- und Altstadt sowie des Kirchenumfelds in Altenmarkt.

Spannend wird es auch bei der Wahl des Stadtrats, für den sich Kandidaten aus sieben Listen bewerben: Hier verfügten die Freien Wähler bislang über sieben Sitze, die SPD über fünf. Beide stellen jeweils 24 Kandidaten für die Stadtratswahl. Die CSU Osterhofen, bislang mit sieben Sitzen im Stadtrat vertreten, verfügt heuer über keinen Bürgermeisterkandidaten. Sie schlägt eine reine Stadtratsliste vor, ebenso wie die ÖDP (bislang ein Sitz) und die Junge Liste (bislang zwei Sitze). Bündnis 90/Die Grünen bewirbt sich heuer zum zweiten Mal in Osterhofen und hofft, erstmals einen Sitz im Stadtrat zu erringen, während die Parteifreien Wähler (PFW) nach einem Personalwechsel hoffen, mindestens einen ihrer zwei Sitze zu behalten.  − gs

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Thomas Etschmann möchte vom zweiten Bürgermeister gerne in die erste Reihe vorrücken.

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Amtsinhaberin Liane Sedlmeier (Freie Wähler) hofft auf ihre Wiederwahl.

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