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Wer wird der Nachfolger von Josef Loibl?

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Nach 30 Jahren mit Josef Loibl als Bürgermeister wird es heuer definitiv einen neuen Rathauschef geben.  − Fotos: Gabriele Schwarzbözl

In der zweitkleinsten Gemeinde des Landkreises steht bei der Kommunalwahl auf alle Fälle ein Wechsel an der Gemeindespitze an: Mit 30 Jahren Amtszeit ist Josef Loibl der dienstälteste amtierende Bürgermeister im Landkreis und tritt – wie angekündigt – diesmal nicht mehr an. Als mögliche Nachfolger bewerben sich Albert Kiermaier (UWG Niederpöring) und Thomas Stoiber (FWG Oberpöring).

Beide Kandidaten sind in der Gemeinde wohlbekannt, ein Wahlkampf ist gar nicht nötig und auch nicht erwünscht: Darüber sind sie sich einig. Auch auf Wahlwerbung wird weitgehend verzichtet. Wichtig sei nur, dass überhaupt eine Auswahl bestehe, das gehöre zum Grundsatz der Demokratie, führt Kiermaier an. Und dass man sich nicht gegenseitig bekämpfe, schließlich müsse man sich auch nach der Wahl noch in die Augen sehen können, meint Stoiber. Die Chancen stehen also 50 : 50 für jeden der beiden Kandidaten. Wer in der Gunst der Wähler vorne liegt, wird Bürgermeister und erhält die Glückwünsche des anderen.

Albert Kiermaier hat bereits eine Periode lang als Gemeinderat die Kommunalpolitik mitgestaltet. Der 56-jährige Landwirt will seinen Hof ohnehin in absehbarer Zeit an seinen Sohn übergeben, dann bliebe ihm ausreichend Zeit für das Amt des Bürgermeisters, das er in der Tradition des kollegialen Miteinanders wie bei dem bisherigen Amtsinhaber Josef Loibl weiterführen wolle.

Thema Wasserversorgung Gewerbeansiedlung, Internetausbau, Erhalt der Schule, der Feuerwehren und des Vereinswesens sowie Sanierung der Kreisstraße nach Tabertshausen sind seine wichtigsten Themen. Nicht zu vergessen die Wasserversorgung und das Ersatzfließgewässer im Hochwasserfall, beides hat auch sein Mitbewerber Thomas Stoiber auf seiner Liste.

Dem ersten Kommandant der FF Oberpöring ist es zudem wichtig, die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhalten, der Dorfkern dürfe nicht aussterben. Stoiber war bislang kommunalpolitisch noch nicht tätig, dafür waren seine Eltern bereits Mitglieder des Gemeinderats. Im Falle seiner Wahl wolle er das Kommandantenamt vorerst beibehalten: Seine Erfahrungen könne er gut im Rathaus einbringen.

Für den Gemeinderat stehen den Wählern drei Listen zur Auswahl: 14 Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Oberpöring, zwölf Kandidaten der Unparteilichen Wählergemeinschaft (UWG) Niederpöring und acht Kandidaten der Freien Wähler Gneiding.  − gs

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Thomas Stoiber ist Kandidat der FWG Oberpöring.

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Albert Kiermaier kandidiert für die UWG Niederpörng.

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