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Wer beerbt Josef Thalhammer?

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Niederalteich.  − Foto: Bircheneder

In der Klostergemeinde können die Bürger zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten wählen. Für die CSU bewirbt sich Johann Kapfenberger, für die UWG Albin Dietrich um den Chefposten im Rathaus. Der amtierende Bürgermeister Josef Thalhammer (Bürgerforum/ÖDP) tritt nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr an.

"Die Zeit ist reif für einen Generationswechsel", so der CSU-Bewerber Johann Kapfenberger. Der Bürgermeisterkandidat ist bereits mehrere Jahre aktiv im Vorstand der Spvgg Niederalteich. Beruflich ist er bei der AOK Deggendorf zuständig für die Vertragsabteilung und Dozent an der AOK-Verwaltungsschule für Auszubildende und angehende Betriebswirte. Außerdem ist Kapfenberger stellvertretender Personalratsvorsitzender. Der 38-jährige Familienvater sieht sich den Aufgaben im Rathaus gewachsen. "Themen wie Hochwasserschutz, junge Familien, bezahlbare familien- und seniorengerechte Bauflächen oder die Ansiedlung von Gewerbebetrieben liegen mir am Herzen", sagt Kapfenberger. Klar spricht er sich für den Hochwasserschutz und den Donauausbau nach Variante A aus, ohne Stichkanal und Staustufen: "Es ist Zeit, neue Ziele aufzugreifen, auszuarbeiten und miteinander etwas zu gestalten." Der künftige Gemeinderat solle parteiübergreifend durch offene Diskussionen in Entscheidungen mit eingebunden werden, und bei wichtigen Themen sollen auch Niederalteicher Bürger viel intensiver zu Wort kommen.

"Wir wollen zukunftsorientiert die Weichen stellen", sagt UWG-Bewerber Albin Dietrich. Der beruflich selbstständige staatlich geprüfte Augenoptiker (Augenoptik- und Hörgeräteakustikmeister) ist bereits seit sechs Jahren stellvertretender Bürgermeister und seit zwölf Jahren im Gemeinderat vertreten. Im Falle seiner Wahl will der Vater von vier Kindern die Ortschaft auf die Zukunft ausrichten. Die UWG sieht er als eine Organisation, die sich politisch unabhängig von großen Parteien in die Kommunalpolitik einbringt. Ziele seiner Politik sind die Fortführung der auf den Weg gebrachten Projekte von der Dorfverschönerung über den Ausbau des Hochwasserschutzes, die Einrichtung projektbezogener Ausschüsse unter Beteiligung fachkundiger Gemeindemitglieder und die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur konkreten Unterstützung von Seniorenaktivitäten. Der 53-jährige Bürgermeisterkandidat ist Fördermitglied, Mitglied vieler örtlicher Vereine, zum Teil auch in der Vorstandschaft tätig, in der Organisation diverser Veranstaltungen mit den Partnergemeinden und ist Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.

Um die zwölf Plätze im Gemeinderat bewerben sich wieder Kandidaten aus vier Gruppierungen. Neben Bürgermeister Thalhammer ziehen sich auch langjährige Gemeinderäte wie Johann Siedersberger (CSU) oder Helene Gehwolf zurück.

Hinter Bürgermeisterkandidat Kapfenberger führt Heinz Frank die Liste der CSU an, die bisher auf drei Sitze im Gremium kam. Stärkste Fraktion war die Kombination Bürgerforum/ÖDP, die bislang vier Gemeinderäte und den Bürgermeister stellte. Die amtierenden Gemeinderäte Petra Nadolny, Dr. Martin Emlinger und Dorothea Gaschler besetzen diesmal die vorderen Listenplätze. Mit Gemeinderat Franz Ninding auf Platz eins, gefolgt von Karl Mader und Rat Josef Staudhammer, versucht die SPD, möglichst viele Sitze zu erobern, bislang hält sie zwei. Auf drei brachte es die UWG. Hinter Bürgermeisterbewerber Dietrich kandidieren Gemeinderat Anton Messert sowie Bernd Eisemann. − hg/wet

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Johann Kapfenberger tritt für die CSU an.

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Albin Dietrich geht für die UWG ins Rennen.  − Fotos: Heigl

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