Auf dem Wahlportal von Donaukurier und PNP finden Sie Ergebnisse und Berichte rund um die Kommunalwahlen 2020

  Infos zu den Kandidaten

  Live-Ticker am Wahlabend

  Wahlergebnisse ab 18 Uhr

Weitere sechs Jahre für Gottfried Mitterer

project

Kastls Rathaus bleibt weiterhin in der Hand der FW.  − Foto: ala

Der Chefsessel im Rathaus wird zwar nicht neu besetzt, weil die CSU keinen Herausforderer für Bürgermeister Gottfried Mitterer (FW, seit 2008 im Amt) stellt – doch das Gesicht des Gemeinderates wird sich wesentlich ändern. Gleich fünf Kandidaten stellen sich nicht mehr zur Wahl: Engelbert Schneider (CSU, seit 1984 im Plenum), Sabine Westphal (FW, 2002), Kathrin Eckart (CSU, 2008), Maria Heininger (FW, 2008) und Angelika Fliegl (CSU), die im Februar 2009 für MdL Ingrid Heckner nachgerückt ist.

Geprägt war die erste Amtsperiode Mitterers von einigen Zwistigkeiten, allen voran um die Turnhalle. Diese wurde im Juni 2009 per Bürgerentscheid mit knapper Mehrheit abgelehnt und entsteht nun in kleinerer Ausgabe auf der Fläche des ehemaligen Minigolfplatzes. Andere große Projekte umfassen die Ausweisung der Wohngebiete bei Hansbauer und der Ludwig-Ganghofer-Straße, die Renovierung des Bahnhofs und die Fernwärmeversorgung im unteren Dorfkern rund um die Altöttinger Straße.

Für die kommenden sechs Jahre stellen sich zwei Listen mit je 28 Kandidaten zur Wahl, wobei die CSU wieder eine Listenverbindung mit den Unabhängigen eingeht. Bisher sind die Verhältnisse im Kastler Gremium ausgeglichen, beide Parteien haben sieben Sitze. Die Stimme von FW-Gemeindeoberhaupt Gottfried Mitterer gibt den Ausschlag.

Deshalb hat sich die CSU auch zum Ziel gesetzt, wenn schon nicht den Bürgermeister, dann immerhin die Mehrheit zu stellen: "Wir wollen ein Kastl aus einem Guss", sagte Ortsvorsitzender Bernhard Eberhartinger bei der Nominierungsversammlung. Ähnlich formulierte es Mitterer: "Wir wollen diesen Ort vorwärts bringen." − ala

project

Gottfried Mitterer.

Diesen Artikel weiterempfehlen: