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Walter Bauer verteidigt seinen Chefsessel souverän

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Handschlag für den Sieger: Gleich nach seinem Eintreffen in der Mittelschule, wo die Ergebnisse aller sechs Stimmbezirke ausgezählt wurden, gratulierte Georg Fröhler (li.) Walter Bauer zur Wiederwahl. − Foto: Baumgartl

Nach sechs Jahren Amtszeit haben die Eginger Bürgermeister Walter Bauer (ÜW) mit großer Mehrheit wieder ihr Vertrauen ausgesprochen. 1546 von 3405 Wahlberechtigten gaben dem 54-Jährigen gestern ihre Stimme. Damit sorgten sie für ein Ergebnis von 77,3 Prozent und einen freudestrahlenden Bürgermeister, der kurz nach 19 Uhr ins Wahllokal kam.

Da sind die 50 Wahlhelfer noch immer fleißig am Auszählen der Gemeinderats-Stimmzettel und in dicken Stapeln warten die riesigen Kreistagswahlzettel auf ordnende Hände. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl stand jedoch schon gegen 19 Uhr fest und von allen Seiten kommen die Gratulationen, als der Wiedergewählte das Schulhaus betritt. Dort waren alle drei Wahllokale untergebracht und wurden auch die drei Briefwahlbezirke ausgezählt.

Als erster eilt der Vorgänger und politische Wegbereiter auf Walter Bauer zu. Überglücklich schüttelt Georg Stadler (ÜW) dem Mann die Hand, der 2008 seine Nachfolge angetreten hatte, als Stadler nach 18-jähriger Amtszeit aus Altersgründen nicht mehr kandidieren durfte. "Ich bin felsenfest überzeugt, dass er gewinnt", hatte Stadler noch kurz vor Bekanntwerden des Ergebnisses erklärt.

25 Minuten später, kurz vor halb acht, trifft Herausforderer Georg Fröhler ein und reicht Walter Bauer erst einmal die Hand zum Glückwunsch. Der CSU-Herausforderer war mit 22,7 Prozent mit deutlichem Abstand hinter dem Amtsinhaber gelandet.

"Natürlich kämpft man, dass man einen Sieg erreicht, aber das Ergebnis muss ich akzeptieren", sagt Fröhler. Enttäuschung will er nicht durchklingen lassen und fügt hinzu: "Eine Niederlage gibt es nicht". Er sei auch deshalb angetreten, damit die Bürger eine Wahl hätten: "Einer allein ist keine Auswahl". Nur kurz hält sich Georg Fröhler im Schulhaus auf, dann geht’s weiter ins Wirtshaus, wo die CSU-Kandidaten gemeinsam den Wahltag ausklingen lassen und auf das Ergebnis der Gemeinderatswahl warten wollen, das für 23 Uhr erwartet wird.

Auch Bürgermeister Walter Bauer will sich im Laufe des Abends noch nach den Gemeinderatsergebnissen erkundigen. Während die ÜW sich im "P1" versammelt hat, will er vorher noch eine Runde durch die Lokale drehen, in denen er seine Wahlveranstaltungen abgehalten hat und sich dort bedanken. − heb

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