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Unterschiedliche Typen rittern um Rathaus

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Das Schild weist den Weg ins Rathaus: Wer diesen für mindestens sechs Jahre als Stadtoberhaupt beschreiten darf, bestimmen die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März oder zwei Wochen später in einer Stichwahl. −Foto: Franz Eder

In fast auf den Tag genau zwei Monaten wird ein neuer Bürgermeister ins Freilassinger Rathaus einziehen und die Amtsgeschäfte der Grenzstadt übernehmen. So viel steht nach der Entscheidung des amtierenden Stadtoberhaupts Josef Flatscher, für keine weitere Amtszeit mehr zu kandidieren, in jedem Fall fest. Gleich vier Kandidaten haben für die Wahl am 15. März ihren Hut in den Ring geworfen. Betrachtet man den jeweils persönlichen Werdegang, wird deutlich, dass sich ein buntes Bewerberfeld gebildet hat. Für die CSU tritt der einzige Bürgermeisterkandidat an, der schon einmal im Stadtrat saß: Der 51-jährige Jurist Thomas Wagner. Die letzten sechs Jahre pausierte der gebürtige Berliner allerdings. Wagner, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, war mehrere Jahre Ortsvorsitzender und ist Vorsitzender des Vereins "Haus der Jugend". Ebenfalls stark ehrenamtlich engagiert ist der mit 32 Jahren Jüngste in der Runde, Daniel Längst. Der gebürtige Freilassinger ist bereits seit 2015 Vorsitzender des TSV Freilassing. Auch der Versicherungskaufmann ist zweifacher Familienvater und geht für die FWG-Heimatliste ins Rennen. Als Letzter des Bewerberquartetts wagte sich der 33-Jährige AfD-Kandidat Felix Barton aus der Deckung. Der gebürtige Frankfurter und zweifacher Familienvater lebt seit 2017 in Freilassing. Der langjährige Zeitsoldat war zunächst in der Systemgastronomie und im Einzelhandel tätig, derzeit widmet er sich voll dem Wahlkampf. Als unabhängiger Kandidat tritt der 46-Jährige Markus Hiebl an. Als ehemaliger Bauamtsleiter kennt er die Verwaltung wohl besser als jeder andere seiner drei Mitstreiter. Seit 2017 betreut der zweifache Familienvater als Fachbereichsleiter für Zentrales Gebäudemanagement alle Liegenschaften des Landkreises. Unterstützt wird der gebürtige Freilassinger bei seiner Kandidatur von Grüne/Bürgerliste, SPD und "Pro Freilassing". Für die Stadtratswahl stehen den Freilassinger Bürgern fünf Listen mit jeweils 24 Kandidaten zur Auswahl. Dies sind CSU, Grüne/Bürgerliste, SPD, FWG-Heimatliste und "Pro Freilassing". Drei Kandidaten stehen auf der Liste der AfD. Wenn man die jeweiligen Listen genauer unter die Lupe nimmt, fällt auf, dass einige aktuelle Stadträte sich dieses Mal nicht mehr zur Wahl stellen. Somit ist jetzt schon klar, dass das Gremium nach der Wahl ein anderes Gesicht bekommt. Mit Spannung ist deshalb zu erwarten, wer am Ende den Sprung schafft und in welche Richtung sich die Wahlbeteiligung entwickelt, die vor sechs Jahren bei unter 40 Prozent lag. − red

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