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Traunstein: Walch und Konhäuser schaffen es in die Stichwahl

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Freuen sich auf die Stichwahl am 30. März: (v.l.) Sepp Konhäuser und Siegfried Walch.Heimatzeitung

Rund 140.000 Wahlberichtete waren am Sonntag im Landkreis Traunstein zum Urnengang aufgerufen. Siegfried Walch (CSU) und Sepp Konhäuser (SPD) haben es in die Stichwahl am 30. März geschafft. Walch erhielt - bei einer Wahlbeteiligung von 56,81 Prozent - 41,21 Prozent der Stimmen, für Konhäuser gaben 22,31 Prozent ihre Stimme.

Siegfried Walch strahlte über sein Ergebnis: "Dieser hohe Stimmenanteil bei sechs Bewerbern und ohne Amtsinhaber-Bonus - ich bin sehr zufrieden!", sagte er in einer ersten Stellungnahme gegenüber der Heimatzeitung. Die CSU habe einen aktiven Wahlkampf geführt, der von Respekt unter allen Mitbewerbern geprägt gewesen sei. Die Christsozialen hätten das schlüssigste Gesamtkonzept geliefert, "damit die Menschen von Kindesbeinen bis ins hohe Alter gut im Landkreis leben können". Als Beispiel führte Walch das Engagement um den Fortbestand der Kliniken Südostbayern AG an. Nun stünden 14 Tage harte Arbeit an, "damit die Menschen, die mich im ersten Wahlgang gewählt haben, auch wieder an die Urnen gehen". Das Ergebnis von über 40 Prozent sei dafür eine gute Basis.

Sepp Konhäuser hat bei seiner vierten Kandidatur sein bestes Ergebnis eingefahren. Er sei nicht enttäuscht, aber etwas mehr habe er sich schon erhofft: "So um die 25 Prozent." Das Minimalziel mit der Stichwahl habe er erreicht, "noch ist nix verloren". Er gehe mit Zuversicht in die Stichwahl, auch wenn Siegi Walch der klare Favorit sei: "Da werden die Karten ganz neu gemischt, die Wahlbeteiligung wird eine andere sein."

Andreas Danzer zeigte sich enttäuscht, es hinter Konhäuser nicht in die Stichwahl gegen Siegi Walch geschafft zu haben. "Man sieht: Wo wir Freien Wähler Bürgermeister und starke Gemeinderats-Fraktionen haben, habe ich gute Ergebnisse eingefahren. In den anderen Kommunen sind meine Ergebnisse zu gering." Er habe sich im Vorfeld gleichauf mit Konhäuser bei etwa 20 Prozent gesehen. Der SPD-Kandidat habe aber offenbar von einem gewissen Amtsinhaber-Bonus als langjähriger stellvertretender Landrat profitieren können.− tt

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