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Stichwahl in Traunreut: Dangschat und Ritter wollen "Gas geben"

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Hans-Peter und Bianca Dangschat freuten sich über das Ergebnis im ersten Wahlgang. −Foto: Herbert Reichgruber

von Herbert Reichgruber
Eineinhalb Stunden später als vor sechs Jahren stand am Sonntagabend um 21.05 Uhr in Traunreut das Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl fest: Hans-Peter Dangschat (CSU) holte mit 43,67 Prozent deutlich die meisten Stimmen und muss nun am 29. März in einer Stichwahl gegen den Amtsinhaber Klaus Ritter (FW/26,34 Prozent) antreten. Beide Kandidaten kündigten noch am Sonntagabend an: "Wir geben jetzt noch einmal Vollgas!" Beiden ist aber bewusst, dass Publikumsveranstaltungen wegen der Corona-Krise nicht möglich sein werden. Mit 45,26 Prozent lag die Wahlbeteiligung wieder etwas höher als 2014, als nur 42,54 Prozent an die Urnen gegangen waren. "Ich hätte ein so starkes Ergebnis nicht erwartet und bin überrascht, dass ich gegen den Amtsinhaber vorne liege", erklärte Dangschat. Er will in den kommenden zwei Wochen die restlichen Wähler von sich überzeugen. Klaus Ritter gab sich mit seinem Ergebnis zufrieden: "Das erste Ziel war die Stichwahl und das zweite ist jetzt, im direkten Vergleich zu gewinnen." Es sei nun schwierig, in den kommenden beiden Wochen noch bei allen Wählern für sich zu werben: "Das ist schon eine besondere Situation, dass keine Veranstaltungen möglich sein werden und man dadurch seine Qualitäten nicht nochmal herausstellen kann." Roger Gorzel (Bürgerliste) zeigte sich mit 11,04 Prozent der Wählerstimmen und damit dem drittbesten Ergebnis zufrieden. Martin Czepan von den Grünen nahm sein Ergebnis von 5,93 Prozent ebenfalls gelassen. Sprachlos zeigte sich Christian Stoib (SPD) von seinem Ergebnis (3,52 Prozent) und dem schlechtesten aller sieben Kandidaten: "Es ist so wie es ist und dazu fällt mir nichts mehr ein." Einstellige Ergebnisse hatten auch Markus Schupfner von der Bayernpartei mit 5,87 Prozent und Oliver Krogloth von der AfD mit 3,64 Prozent der Wählerstimmen erzielt.

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Klaus Ritter geht optimitisch in die Stichwahl am 29. März. −Foto: Herbert Reichgruber

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