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"Schwarze" wollen wieder an die Macht

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Das Simbacher Rathaus ist ein prächtiger Jugendstil-Bau, der vor gut 100 Jahren errichtet wurde.  − Foto: Gilg

Spannung in der Innstadt: Es treten gleich vier Bürgermeisterkandidaten an. Für die Unabhängige Simbacher Bürgerliste (UNS) geht Amtsinhaber Günther Wöhl ins Rennen. Der 57-jährige ehemalige Schulleiter saß vor 2008 zehn Jahre für die Grünen im Stadtrat. Vor der letzten Wahl, als der langjährige Bürgermeister Richard Findl (CSU) aus Altersgründen nicht mehr kandidieren konnte, fusionierten die bisherigen Fraktionen der Freien Wähler und Grünen zur neuen UNS-Liste, stellten Wöhl als Spitzenkandidat auf und errangen den Sieg. Zudem erhöhte UNS ihre Sitzezahl im Stadtrat von sechs auf neun.

Die CSU möchte nun mit Klaus Schmid (Jahrgang 1963) den Chefsessel im Rathaus und die absolute Mehrheit der CSU im Stadtrat zurückerobern. Schmid arbeitet in führender Position beim Zoll und ist den Simbachern bekannt als Vorsitzender der Antersdorfer Trachtler. Seit 18 Jahren gehört er dem Stadtrat an, zuletzt als Fraktionssprecher. Es ist seine erste Bürgermeisterkandidatur.

Seit sechs Jahren im Stadtrat vertreten ist dritter Bürgermeister Thomas Klumbies. Er ist schon zum zweiten Mal nach 2008 SPD-Bürgermeisterkandidat und zurzeit SPD-Fraktionssprecher. Der 43-Jährige selbstständige Elektromeister hofft auf eine Verbesserung seines damaligen Ergebnisses von 21 Prozent.

Vierter im Bunde ist Johann Feirer (Bündnis 90/Die Grünen), der zuletzt zweimal in Kirchdorf für das Bürgermeisteramt kandidiert hatte und dort auch im Gemeinderat sitzt. Er kann als "Auswärtiger" auch in Simbach antreten, weil es sich hier um einen hauptamtlichen Posten handelt.

Die Stadt mit 47,31 Quadratkilometern Fläche hat zurzeit 9599 Einwohner (Hauptwohnsitz). Da sich die Zahl schon seit einigen Jahren konstant unter 10 000 befindet, entfallen heuer vier der bisherigen 24 Stadtrats-Sitze, wie es das Wahlgesetz vorschreibt. Damit stellt sich die Frage: Welche der Fraktionen lässt am meisten Federn?

Die bisherige Sitzverteilung: CSU 10, UNS 9, SPD 5. Diese drei Parteien haben wieder jeweils 20 Kandidaten nominiert. Neue Listen kamen nicht zustande.

Aktuell sitzen im Stadtrat für die CSU: Ludwig Bachmaier (nachgerückt), Petra Enghofer, Siegfried Huber, Josef Jungsberger, Englbert Pinzl, Klaus Schmid, Paul Schwarz, Dr. Gerd Strohmeier, Heinz Tietze, Alexandra Wachtveitl-Bruckner (nachgerückt); für UNS: Wilfried Borrmann, Klaus Bubl, Bernd Eckmann, Jakob Hirmer, Christa Kick, Matthias Krause, Rainer Lehner (nachgerückt), Franz Mayer, Max Winkler (zweiter Bürgermeister); für die SPD: Jochen Achatz, Walter Geiring, Thomas Klumbies (dritter Bürgermeister), Stefan Lehner, Helga Wittenzellner (nachgerückt).

Ausgeschieden in der letzten Wahlperiode sind: Olga Berger (SPD), Dr. Ursula Gaisbauer-Riedl (CSU), Dr. Sabine Strahberger-Wagner (CSU) und Theresia Laurer (UNS).

Von den aktuellen Stadträten kandidieren nicht mehr: Dr. Strohmeier, Tietze, Wachtveitl-Bruckner (alle CSU), Bubl, Eckmann, Hirmer, Mayer (alle UNS), Achatz (SPD). Noch ein bisschen Statistik: Frauenanteil im aktuellen Stadtrat: 4 von 24 (16,7 %); Frauenanteil der einzelnen Listen: CSU 1 von 20; UNS 5 von 20; SPD 6 von 20. Jüngste Kandidaten: Fabian Lehner (Jahrgang 1995) und Thomas Häring (1992), beide von der SPD. Älteste Kandidaten: Wilfried Borrmann (1944) und Max Winkler (1946), beide von UNS. − frä

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Klaus Schmid will das Rathaus wieder in CSU-Hand bringen.

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Auf Stimmenfang geht SPD-Kandidat Thomas Klumbies.

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Überraschend kam die Kandidatur von Johann Feirer (Grüne).

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Bürgermeister Günther Wöhl (UNS) kandidiert erneut.

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