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Ohne Gegenkandidat

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Die Bürger des Marktes Eichendorf können heuer Kandidaten aus acht Listen wählen. 20 Sitze sind im Gemeinderat zu vergeben.  − Foto: Birgmann

Seit zwölf Jahren führt Bürgermeister Max Schadenfroh die Marktgemeinde. Damals musste er sich um die Nachfolge von Max Wagner gegen zwei Mitbewerber durchsetzen. Vor sechs Jahren trat Alois Kern (SPD) gegen den CSUler an, heuer gibt es keinen weiteren Bewerber um das höchste Amt Eichendorfs.

Ein "Traumergebnis" hatte Schadenfroh 2008 eingefahren: Über 80 Prozent der Eichendorfer bestätigten den Bürgermeister nach seinen ersten sechs Jahren im Amt. Herausforderer Alois Kern von der SPD zeigte sich damals enttäuscht darüber, nicht einmal 20 Prozent der Wähler für sich gewinnen zu können. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp über 70 Prozent. 2014 wird Max Schadenfroh das Ergebnis vermutlich noch einmal toppen können – gibt es doch keinen Gegenkandidaten. Es wird die letzte Amtszeit für den derzeit 63-Jährigen sein, da er in sechs Jahren wegen der geltenden Altersgrenze nicht noch einmal antreten kann.

Bei den Parteien gibt es heuer einen Neuzugang, der im Gemeinderat vertreten sein will: Mit der Liste "Junge Freie Wähler" (JFW) tritt eine neue Gruppierung an, um Eichendorf voran und frischen Wind in das Gremium zu bringen. Die Partei um Simon Rettenberger und Katrin Eder hofft, in den Gemeinderat einzuziehen und so der Kommunalpolitik neue Impulse zu geben.

Als weitere Bewerber um die 20 Sitze im Gremium wurden zugelassen: CSU, SPD, Freie Wählergruppe (FWG), Aktive Bürger/ÖDP, Junge Bürger, Christliche Wähler-Union (CWU) und Freie Wähler-Vereinigung (FWV). Dabei bestehen zwei Listenverbindungen: einmal zwischen CSU, Junge Bürger, CWU und FWV sowie zwischen FWG und JFW.

Dabei setzt die CSU (derzeit sieben Sitze im Gemeinderat) neben Bürgermeister Max Schadenfroh auf weitere bekannte "Schwergewichte" wie derzeitige zweite Bürgermeisterin Dr. Petra Loibl, Max Schraufnagl, Günther Sicheneder oder Wilhelm Hagenburger. Verzichten müssen die Christsozialen hingegen auf den langjährigen Gemeinderat Anton Heißenhuber, der nicht mehr antritt.

Die SPD-Liste (derzeit drei Sitze) wird wieder von Alois Kern und Manfred Dietl angeführt, auch Erwin Zink hat sich noch einmal aufstellen lassen. Ganz oben auf der FWG-Liste (derzeit drei Sitze) stehen die Gemeinderäte Josef Beham, Eduard Eder und Josef Salzberger, die Jungen Bürger (derzeit zwei Sitze) wollen dieses Mal ohne Werner Straubinger (jetzt CSU), dafür mit Neu-Gemeinderat Stefan Stangl und Neu-Kandidatin Diana Käding beim Wähler punkten.

Die Aktiven Bürger/ÖDP (derzeit zwei Sitze) haben Franz Zirngibl an ihrer Spitze, gefolgt von Klaus Eschlwech und Gabriele Stadler. Auch Kreisrat Dr. Helmut Pix findet sich dort wieder. Nach dem Tod des langjährigen zweiten Bürgermeisters Rudolf Kastenberger geht die CWU (derzeit zwei Sitze) heuer mit Gerhard Schmerbeck an der Spitze ins Rennen. Auch Christian Greiner hat sich ein weiteres Mal aufstellen lassen. Die FWV (derzeit ein Sitz im Gremium) muss hingegen ohne Josef Grasmeier auskommen, der sich aus Altersgründen nun aus der Kommunalpolitik zurückzieht. Die Liste wird von Josef Eberhard sen. und Markus Renner angeführt. − hem

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Bürgermeister Max Schadenfroh.  − Foto: LNP

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