Auf dem PNP-Wahlportal finden Sie
Ergebnisse und Berichte rund um die Kommunalwahlen 2014

  Infos zu den Kandidaten

  Live-Ticker am Wahlabend

  Wahlergebnisse ab 18 Uhr

Obing: Drei wollen Thurners Nachfolge

project

In Obing wollen drei Kandidaten Hans Thurner als Bürgermeister ablösen.  − Foto: Sebastian Graßl

Der bisherige Amtsinhaber Hans Thurner (FW) war 18 Jahre lang im Amt und tritt aus Altersgründen nicht mehr an. Am Ende der erneuten Amtszeit wäre er 69 Jahre. Für ihn ein guter Grund, jetzt seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik anzutreten und "das Steuer an junge Leute mit neuen Visionen zu übergeben" .

Der bisherige zweite Bürgermeister Josef Huber will für die Freien Wähler als Nachfolger von Hans Thurner (FW) ins Obinger Rathaus einziehen. In den vergangenen Jahren hat er bereits viele Termine in der Gemeinde übernommen und den Amtsinhaber während einer dreimonatigen Abwesenheit vertreten. Der 45-jährige Metallbauer und Nebenerwerbslandwirt ist seit 2002 im Gemeinderat und seit 2008 zweiter Bürgermeister. Im Falle seiner Wahl will er sich in einem vertrauensvollen Miteinander aller Fraktionen und Bürger für einen lebendigen Ortskern, einen Energienutzungsplan mit sinnvollen erneuerbaren Alternativen und Einsparmöglichkeiten sowie für Offenheit und Toleranz einsetzten. Breitbandausbau und Hochwasserschutz gehören für ihn ebenso zu den Themen, die zügig vorangetrieben werden müssen.

Richard Mitterer will, dass nach 18 Jahren wieder ein CSU-Kandidat Rathauschef wird. Der 52-jährige Maurermeister und Tiefbautechniker ist seit 2008 im Gemeinderat und Mitglied in vielen Ortsvereinen. Um die Attraktivität des Orts zu erhalten und ihn für junge Familien lebenswert zu machen, will er in den kommenden Jahren für genügend Wohn- und Gewerbebauland sorgen und sich für mehr Verkehrssicherheit einsetzen. Um mehr Akzeptanz und Politikinteresse zu erreichen, sollen Bürger, unabhängig von einem politischen Amt, in Ausschüssen und Entscheidungen, beispielsweise zur Dorfplatzgestaltung oder zum Hochwasserschutz miteingebunden werden. Eine regelmäßige Bürgermeisterstunde soll zu einem regen Austausch und mehr Bürgernähe führen. Neue Ideen könnten so in die tägliche Arbeit miteinfließen.

Bei der Wahl 2008 ist Thomas Breu (PAO) schon einmal angetreten. Dabei erhielt er die meisten Stimmen aller Gemeinderäte (1895), aber nur 425 Wähler stimmten für Breu als Bürgermeister (19,8 Prozent). Der 54-jährige Bereichsleiter der Lebenshilfe Traunstein gehört seit 1996 dem Obinger Gemeinderat an und ist seit 2002 Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung. Vier Jahre ließ er sein Amt aufgrund einer schweren Erkrankung seiner Ehefrau ruhen. Von 1996 bis 2002 war Breu zudem Mitglied des Kreistags und über zwei Wahlperioden ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht München. Mit einer wöchentlichen Bürgermeistersprechstunde bis 19 Uhr, Bürgerbeteiligung und Transparenz will Breu den Einblick, aber auch den Einfluss aller Bürger auf kommunale Entscheidungen stärken und das allgemeine Interesse an Kommunalpolitik wecken. Eine regelmäßige und von der Gemeinde finanzierte Energie- und Sozialberatung soll vor Ort Bürger und auch Vereine beim Energiesparen oder in sozialen Belangen unterstützen. Der bedarfsgerechte Ausbau von Ganztagseinrichtungen soll vorangetrieben werden, um Beruf und Familien besser vereinen zu können. − ca

project

Richard Mitterer (CSU).

project

Josef Huber (FW).

project

Thomas Breu (PAO).

Diesen Artikel weiterempfehlen: