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Mayrhofer ist neuer Bürgermeister von Aldersbach

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: Harald Mayrhofer (CSU) in Siegeslaune. Der jetzige 3. Bürgermeister tritt ab dem 1. Mai die Nachfolge seines Mentors Franz Schwarz an. Foto: Toni Scholz

von Martin Maier
Harald Mayrhofer (CSU) ist neuer Bürgermeister von Aldersbach. Bei den Kommunalwahlen am Sonntag setzte er sich nach ersten Hochrechnungen mit 55,48 Prozent deutlich gegen Josef Eidinger (FW, 23,90 Prozent) und Robert Steinbauer (Grüne, 20,62 Prozent) durch.

Aldersbach, der große Sitzungssaal im Rathaus, kurz vor halb sieben am Wahlsonntag: Auf einem Bildschirm läuft ein Live-Stream der TV-Wahlberichterstattung, als Wahlleiter Gust Zitzlsperger den Raum betritt. Alle Augen sind auf Zitzlsperger gerichtet. In seiner Stimme schwingt Aufgeregtheit mit, als er den Sieger verkündet: Fast 56 Prozent für Mayrhofer! Der CSU-Mann strahlt, ein Raunen geht durch den Raum. Seine Frau Michaela küsst Mayrhofer, dann beglückwünschen ihn Parteikollegen wie CSU-Ortsvorsitzender Ferdinand Freiherr von Aretin, 2. Bürgermeister Robert Bauer, Gemeinderäte wie Dr. Josef Maydl, Marie-Luise Wiese oder Karl Haslinger.

Betretene Miene hingegen bei Robert Steinbauer. Parteikollegen wie Gemeinderat Helmut Huber und Ex-MdB Halo Saibold stehen bei ihm und blicken allesamt wenig euphorisch. Steinbauer ist schon 2002 und 2008 angetreten und hat es auch dieses Mal nicht geschafft, Bürgermeister zu werden. Die Überraschung des Abends: Neuling Eidinger hat sogar mehr Stimmen bekommen als Steinbauer. Er ist in Feierstimmung.

Der Abend gehört aber Harald Mayrhofer. Die Schar an Gratulanten nimmt kein Ende. Freudige Glückwünsche gibt es von Mayrhofers Mentor und Freund, Bürgermeister Franz Schwarz (CSU). Mayrhofer, von Beruf Zollbeamter und seit 2002 3. Bürgermeister, tritt das Erbe des scheidenden Bürgermeisters an. Der 65-jährige Schwarz gibt sein Amt nach 24 Jahren altersbedingt ab.

Dass die gestrige Wahl eine einschneidende war, war offenbar auch den Bürgern klar: 69,33 Prozent von ihnen gaben ihre Stimme ab. Etwas mehr als 2008, als 64, 45 Prozent wählten. 1706 von 3423 Wählern (rund 50 Prozent) nutzten die Briefwahl.

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