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Kommunalwahl im Altlandkreis Viechtach: "Da kann kein Tatort mithalten"

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Spannend ist so ein Wahlabend und voller Überraschungen ist er auch. Am Sonntag haben sich in den Rathäusern wieder einmal Dramen abgespielt, da kann kein Tatort mithalten. Emotionen sind im Spiel, mehr als bei Rosamunde Pilcher. Und kleine Sensationen gibt es ebenfalls zu melden – was will man mehr? Dass zum Beispiel Angelika Leitermann gleich im ersten Wahlgang zwei männliche Konkurrenten besiegt, war nicht zu erwarten. Allerdings hatte die CSU-Frau diesen Erfolg akribisch vorbereitet. Die anderen Parteien suchten noch nach Kandidaten, da saß Leitermann schon in jeder Gemeinderatssitzung und besuchte politische Schulungen. Vor allem in der Deutlichkeit überraschend ist das Wählervotum, mit dem die Geiersthaler ihren Bürgermeister aus dem Rathaus verwiesen haben. Amtsinhaber Anton Seidl hat angesichts der klaren Zwei-Drittel-Niederlage wenig Anlass, die Gründe dafür bei anderen zu suchen. Erhobenen Hauptes die Tür hinter sich zumachen kann Hans Hutter in Drachselsried. Die Niederlage gegen Johannes Vogl schmerzt gewiss, muss doch ein weiterer Amtsinhaber gehen, aber das Ergebnis ist wenigstens keine Schmach. Weiteren Nervenkitzel versprechen die Stichwahlen in Patersdorf und Zachenberg, wo Günther Strenz und Richard Kauer aufeinandertreffen beziehungsweise Hans Dachs und Regina Penn. Eng werden könnte es für Josefa Schmid in zwei Wochen, wenn sie zur Stichwahl gegen Herbert Preuß antreten muss. Der Vorsprung auf ihn beträgt zwar fast 150 Stimmen, allerdings werden wohl nur wenige Klimmer- und Gierl-Wähler der Bürgermeisterin ihre Stimme geben. Auch in Viechtach hat Franz Wittmann das Rennen noch lange nicht gewonnen. Wohin werden die Wähler von Hans Greil und Nicole Herzog tendieren, wenn der Amtsinhaber gegen Vorgänger Georg Bruckner antreten muss?Jörg Klotzek

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