Auf dem Wahlportal von Donaukurier und PNP finden Sie
Ergebnisse und Berichte rund um die Kommunalwahlen 2020

  Infos zu den Kandidaten

  Live-Ticker am Wahlabend

  Wahlergebnisse ab 18 Uhr

Kein Wahlkrimi wie vor sechs Jahren

project

Schon vor der Wahl steht außer Zweifel: Als Alleinkandidat wird Bürgermeister Johann Gaßlbauer auch in den nächsten sechs Jahren auf dem Chefsessel im Geratskirchener Rathaus sitzen.  − Foto: Minzlaff

Darüber haben die Bürger noch Tage nach der letzten Kommunalwahl diskutiert: Obwohl nicht mehr nominiert, hat Bürgermeister Johann Gaßlbauer im März 2008 seinen Chefsessel im Rathaus gegen Peter Wienzl verteidigt. Wienzl war bis zum Tag der Wahl einziger offizieller Bürgermeisterkandidat, 183 Geratskirchner machten das Kreuzchen auf dem Wahlzettel hinter seinem Namen. Indes: 245 Wähler schrieben den Namen Johann Gaßlbauer ins leere Feld des Stimmzettels – klares Votum für den Amtsinhaber. Gaßlbauer hatte in den Wochen vor der Wahl erklärt, entgegen seiner ursprünglichen Verzichtserklärung doch wieder für das Bürgermeisteramt zur Verfügung zu stehen. 55,6 Prozent der Wähler schrieben prompt seinen Namen auf den Stimmzettel.

Nicht der leiseste Hauch von Wahlkampf ist dagegen in diesem Jahr in der Gemeinde Geratskirchen zu spüren. Es gibt wie immer nur eine einzige Kandidatenliste für den Gemeinderat und Johann Gaßlbauer bewirbt sich – ganz offiziell und ohne Gegenkandidaten – ein weiteres Mal um den Chefposten im Rathaus. Der 52-Jährige ist seit 1999 Bürgermeister.

Von acht Gemeinderäten stellen sich drei nicht mehr zur Wahl: Maria Wiesinger, Josef Viehbeck und Matthäus Moser jun. Auf der Kandidatenliste der Freien Wähler Geratskirchen sind zehn Namen zu finden – ausschließlich Namen von Männern. Auf Platz eins steht Martin Demmelhuber, gefolgt von 2. Bürgermeister Konrad Bauer. Über die Vergabe der acht Mandate entscheiden rund 600 Stimmberechtigten in der knapp 900 Einwohner zählenden Gemeinde.

Kuriosum bei der Wahl 2008: Ein Sitz im Gemeinderat musste per Los vergeben werden. Sowohl Otto Schwaiger als auch Michael Angerer hatten damals 196 Stimmen bekommen. Und so musste das Los entscheiden, wie es Artikel 34 des Gemeinde- und Landkreiswahlgesetzes vorschreibt. Und hier hatte Michael Angerer das Glück.

KREISTAGSKANDIDATÖDP/PB: Dr. Ludwig Henners- perger (Listennummer 723).

project

Johann Gaßlbauer.

Diesen Artikel weiterempfehlen: