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Kantersieg für Karl Schleid (CSU) in Trostberg

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Gratulationen zum Rekordergebnis: Karl Schleid (links) nahm die Glückwünsche von Bernd Paetzelt (rechts) und Hans-Michael Weisky (Mitte) entgegen und bedankte sich für den fairen Wahlkampf. − Foto: luh

von Lucia Hargaßer
Dass Karl Schleid (CSU) gewinnen würde, war vorher absehbar gewesen. Hatte es doch schon bei seiner ersten Wahl 2008, als er sogar drei Konkurrenten hatte, für einen Sieg ohne Stichwahl gereicht. Jetzt hatte er nur zwei Gegenkandidaten, Hans-Michael Weisky (SPD) und Bernd Paetzelt (Grüne). Und er hatte den Bonus des Amtsinhabers. Dass er aber zwei Drittel aller Stimmen einfahren würde, das hatte nicht einmal Schleid selbst erwartet. Hans-Michael Weisky holte 13,21 Prozent, Bernd Paetzelt 11,79 Prozent. Sehr schwach war allerdings die Wahlbeteiligung: Nur die Hälfte aller Wahlberechtigten haben abgestimmt (50,12 Prozent).

Am meisten Stimmen verloren hat eindeutig die SPD: Vor acht Jahren hatte Weisky noch 21,82 Prozent der Stimmen bekommen. Sein Ergebnis hat sich also fast halbiert. Paetzelt hat zwar leicht an Wählerzuspruch verloren, jedoch nicht so extrem (2008: 14,80 Prozent). Franz Xaver Obermayer von den Freien Wählern, der bei der letzten Wahl 12,89 Prozent geholt hatte, war dieses Mal nicht mehr angetreten. Schleid (2008: 50,39 Prozent) hat aber nicht nur dessen Stimmen abbekommen.

Als sein Kantersieg feststand, umarmte Schleid freudestrahlend und sichtlich gerührt seine Familie und Parteifreunde. Er bedankte sich bei seinen Konkurrenten für den fairen Wahlkampf, lehnte aber lachend das scherzhafte Angebot von Paetzelt, eine schwarz-grüne Koalition zu bilden, ab.

"Ich bin deutlich überrascht. Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Aber es freut mich ungemein, dass die sechs Jahre meiner Arbeit so bestätigt worden sind." Er könne sich nicht erinnern, dass es in Trostberg jemals so ein deutliches Ergebnis gegeben habe.

Lesen Sie mehr darüber am Montag, 17. März 2014, in der Heimatzeitung.

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