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Kandidaten im Einklang bei der Podiumsdiskussion + Video

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Robert Buchner (l., Freie Wähler) oder Stephan Beutlhauser (r. CSU): Einer der beiden wird Mehrings nächster Bürgermeister sein. Im Gespräch mit Redakteur Christoph Kleiner hatten sie die Gelegenheit, vor vollem Saal ihre Ziele und Pläne zu erklären. Die Diskussion blieb sehr sachlich – die beiden amtierenden Gemeinderäte wollen ohnehin bei vielen Themen in eine ähnliche Richtung. −Foto: Schönstetter

Der eine im Anzug, aber ohne Krawatte, der andere im bayerischen Trachtenjanker: So standen am Montagabend Stephan Beutlhauser (CSU) und Robert Buchner (FW), die beiden Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters in Mehring, auf der Bühne im Gasthof Schwarz in Hohenwart. Große Einigkeit demonstrierten die Kandidaten bei vielen Themen der PNP-Podiumsdiskussion; so viel Harmonie gar, dass sich manche der rund 250 Mehringer im voll besetzten Saal etwas mehr Wahlkampf und Unterschiede der Kandidaten gewünscht hätten. Am Ende fasste es eine Zuschauerin zusammen: "Wenn man euch so zugehört hat, frage ich mich: Könnt ihr das nicht einfach gemeinsam machen?" Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Stephan Beutlhauser seine späte Kandidatur. Er habe vor Jahren seinem Arbeitgeber, der Wacker Chemie, kommuniziert, dass er gerne in Teilzeit arbeiten und für den Bürgermeister kandidieren würde. Ein Riesenprojekt habe seine Kandidatur zunächst verhindert; weil dieses dann aufgrund der wirtschaftlichen Lage Mitte 2019 gestoppt wurde, könne er nun doch kandidieren. Für dieses kurzfristige Umschwenken hatte ihn Robert Buchner bei einer vergangenen Veranstaltung angegriffen. Diesmal jedoch war der FW-Kandidat zurückhaltender, sprach nur von etwas mehr Aufwand für vermehrte Wahlwerbung. Er sei eigentlich "dankbar", dass die Bürger nun eine Wahl hätten. Tagespflege, Burghauser Umfahrung, die Mehringer Ortsmitte und der öffentliche Personennahverkehr waren wichtige Themen in der Diskussion - doch hier waren sich die Kandidaten in der Richtung einig, allenfalls in den Details gab es unterschiedliche Ansätze. Beide sind Gemeinderäte, haben entsprechend viele Entscheidungen selbst mitgetragen. Uneins waren Buchner und Beutlhauser beim Thema Nahversorgung. Der CSU-Kandidat sieht durchaus Möglichkeiten, einen Supermarkt in der Öd an der Staatsstraße anzusiedeln. Robert Buchner ist dagegen: Er sorgt sich, dass dann der Bäcker-Metzger in der Öd nicht mehr bestehen könnte. "Und wenn ich einkaufen will, muss ich ja mit den ganzen Tüten sowieso mit dem Auto fahren - da ist es egal, ob ich die zwei Kilometer bis nach Emmerting fahre." − ctsMehr dazu lesen Sie am 19. Februar im Burghauser/Alt-Neuöttinger Anzeiger. Eindrücke der Diskussion sehen Sie im Video: (Video: Schönstetter/Schnitt: Roider)

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