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Jugendtraum geht in Erfüllung: Franz Aster gewinnt Stichwahl in Wallersdorf

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Wallersdorfs neuer Bürgermeister Franz Aster auf seinem Hof in Westerndorf. Mit 562 Stimmen Mehrheit hat er die Stichwahl gegen CSU-Kandidatin Gudrun Zollner gewonnen. −Foto: Manuel Birgmann

von Terena Kaiser
Viele Jahre lang hat Franz Aster dieses Ziel verfolgt, jetzt hat er es erreicht. Mit 56,8 Prozent (2335 Stimmen) hat er sich gegen CSU-Kandidatin Gudrun Zollner (43,2 Prozent, 1773 Stimmen) durchgesetzt und ist ab Mai neuer Bürgermeister der Marktgemeinde Wallersdorf. "Damit geht für mich ein Jugendtraum in Erfüllung", sagt Aster (GEB). In keiner anderen Gemeinde im Landkreis gab es so viele Bürgermeisterkandidaten. Gleich sechs Personen wollten Nachfolger von Ottmar Hischbichler werden, der nach zwölf Jahren im Amt aus Altersgründen ausscheidet. Aster hätte sich das Ergebnis knapper vorgestellt. "Das ist ein toller Vertrauensbeweis", sagt er. "Ich bin einfach nur überwältigt." Franz Aster hätte schon bei der Aufstellung des CSU-Kandidaten direkt gegen Zollner antreten können, doch er hatte bereits frühzeitig bekanntgegeben, einer Kampfabstimmung aus dem Weg zu gehen. Stattdessen gründete er seine eigene Liste "Gemeinschaft engagierter Bürger" und legte den CSU-Vorsitz in Ettling nieder. Aster ist seit 18 Jahren Marktrat und war von 2008 bis 2014 zweiter Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl 2014 erhielt er nach Bürgermeister Hirschbichler die meisten Stimmen. Der neue Bürgermeister ist 49 Jahre alt und lebt in Westerndorf. Aster hat vier angeheiratete Kinder und eine eigene Tochter, auch Opa ist er schon geworden. Er arbeitet als Bautechniker und Wassermeister am Wasserwirtschaftsamt in Deggendorf und ist Nebenerwerbslandwirt. Eine Stunde vor der Auszählung war er noch "echt entspannt". Er hat am Nachmittag Auto gewaschen und mit der Familie Kaffee getrunken. Die Zeit zwischen Wahl und Stichwahl hat er sich schlimmer vorgestellt. Das Warten, die Ungewissheit. "Aber ich hatte keine schlaflosen Nächte", sagt Franz Aster. Mehr dazu lesen Sie am Montag in der Landauer Neuen Presse.

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