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Irmgard Eberl ist Bürgermeisterin von Mamming

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Irmgard Eberl (CSU) hat sich gegen Mitstreiter Karlheinz Schöpf in der Stichwahl durchgesetzt. −Foto: et

In Mamming hat Irmgard Eberl das Rennen gemacht. Sie hat in der Stichwahl 51,5 Prozent (1042 Stimmen) erhalten, Gegenkandidat Karlheinz Schöpf hat 48,5 Prozent (980 Stimmen) erhalten. Knappes Ergebnis bei Rekordwahlbeteiligung: Von 2521 Wahlberechtigten haben 2027 ihr Stimmrecht in Anspruch genommen, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 80,4 Prozent – so hoch wie noch nie zuvor. In Mamming war dies die erste Stichwahl. Auch für Geschäftsleiter und Wahlvorstand Ludwig Meindl war es die erste in seiner 37-jährigen Dienstzeit. Die zwei Wochen zwischen Wahl und Briefwahl waren in Mamming durchaus von Hochspannung geprägt. Der Verwaltung wurde Wahlfälschung der Briefwahlunterlagen der ersten Wahl unterstellt, die Kandidaten lieferten sich einen knallharten Wahlkampf. Mit großer Spannung wurde deshalb das Wahlergebnis in Mamming erwartet. Unter strengsten Vorgaben wurde am Wahlabend die Auszählung vorgenommen. Dabei kamen nicht nur die Auflagen bezüglich der Coronakrise zum Tragen, sondern Wahlvorstand Ludwig Meindl verwies noch einmal explizit auf die Zählregularien hin. Wahlvorsteher in den beiden Briefwahlbezirken waren Maximilian Wachtveitl und Renate Mühlbauer, die alles genauestens im Blick hatten. Eberl: "Die Anspannung ist weg, Erleichterung da." 2027 Stimmen wurden abgegeben, 2022 davon waren gültig. Die meisten davon fielen auf Irmgard Eberl, somit wird sie die Nachfolgerin von Georg Eberl, die ab 1. Mai die Geschicke der Gemeinde Mamming führen wird. "Die Anspannung ist weg, Erleichterung da. Ich bin erleichtert und froh und werde mich mit ganzer Kraft dem Amt widmen. Ich will mein Bestes geben für Mamming", sagt Irmgard Eberl. Erste Gratulanten waren der künftige Landrat Werner Bumeder und von der Verwaltungsgemeinschaft Bürgermeister Gerald Rost. "Gemeinsam wollen wir die Verwaltungsgemeinschaft in gute Zukunft führen", sagte Rost. Irmgard Eberl richtete ihren Dank an alle Wähler für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Ergebnis sei knapp, aber eindeutig. Dank erging an das gesamte Team, das ihr in dieser aufregenden Zeit beigestanden hat. Zuspruch aus dem gesamten Landkreis habe ihr Kraft gegeben. − et

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