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In Bernried werden die Karten neu gemischt

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In Bernried bewerben sich Vertreter von vier Listen für den Gemeinderat: CSU, SPD, FWG und Freie Liste.  − Fotos: Roland Binder

Alles neu macht der Mai. In der 4754 Einwohner zählenden Gemeinde Bernried werden die Karten neu gemischt. Amtsinhaber Eugen Gegenfurtner (SPD), der 2008 ein brillantes Ergebnis eingefahren hatte (über 80 Prozent der Stimmen bei zwei Gegenkandidaten), kandidiert nach zwölf Dienstjahren nicht mehr. Auch seine Stellvertreter Georg Biller (CSU) und Georg Kerschl (FWG) hören auf – so wie übrigens sieben weitere Mandatsträger quer durch alle Reihen nicht mehr antreten. Außerdem geht der Geschäftsleiter Alfred Stieglmeier in Rente.

Zu dem schon längst von den Freien Wählern aufgestellten Stefan Achatz (Freie Wählergemeinschaft) gesellen sich Werner Kraus für die SPD und Jürgen Völkl für die CSU als Bürgermeisterkandidaten dazu. Völkl, der meint, ein Förster sei für die Kommune mit 53 Prozent Waldanteil das Richtige, hatte sich bei der Nominierung gegenüber einem Mitbewerber, Gerhard Kraus, eindeutig durchgesetzt.

Eugen Gegenfurtner kandidiert nicht mehr Auf vier Listen bewerben sich Vertreter für den Gemeinderat: CSU, SPD, Freie Wählergemeinschaft (FWG) und Freie Liste. Die Freie Liste, auf der sich zur Hälfte Frauen befinden und die bei der 2008er-Wahl mit Dr. Roland Ebner als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gegangen war, verzichtet diesmal auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. In den Versammlungen vor der Wahl war allerdings herauszuhören, dass es "einen hervorragenden Kandidaten" gebe: Stefan Achatz, seit 1997 Verwaltungsfachwirt in der Gemeinde. Aus Sicht der Freien Liste vertritt der 33-Jährige "viele unserer Positionen".

Einige der Punkte, die auf dem Arbeitsprogramm für die kommenden sechs Jahre stehen, finden sich bei allen politischen Gruppierungen: Immer wieder genannt werden die Ausweisung von Gewerbe- und Wohnbauflächen, die interkommunale Zusammenarbeit mit Grafling, Metten und Offenberg, die Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum und Pflegeplätzen, Kanalsanierung oder Breitbandversorgung. − je

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Schlagabtausch: Bei der Podiumsdiskussion der Deggendorfer Zeitung stellten sich die drei Bürgermeisterkandidaten den Fragen der Wähler. Jürgen Völkl (v.l.) tritt für die CSU an, Werner Kraus für die SPD, Stefan Achatz für die Freien Wähler.

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