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Hofauer siegt klar, Achtungserfolg für Rothmayer

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"Total happy" war SPD-Kandidat Hubert Rothmayer (links), nachdem sich sein gutes Resultat bestätigt hatte. 29,4 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn. Dazu gratulierte umgehend Herbert Hofauer (FW), der mit 63,31 Prozent im Amt bestätigt und seinerseits von Rothmayer zur Wiederwahl beglückwünscht wurde. − Foto: Hölzlwimmer

Herbert Hofauer bleibt Bürgermeister von Altötting. Der FW-Kandidat entschied die Wahl klar für sich: 63,31 Prozent der gültigen Stimmen entfielen auf ihn. Sein Ergebnis bezeichnete er als "gut". Nun hoffe er auf einen Stadtrat, mit dem er weitere sechs Jahre gut zusammenarbeiten könne.

Euphorischer nahm Hubert Rothmayer den Ausgang des Urnengangs zur Kenntnis. Der SPD-Bewerber hatte mit 13 bis 15 Prozent gerechnet – tatsächlich war sein Resultat doppelt so gut: 29,4 Prozent standen schließlich für ihn zu Buche: "Ich bin total happy. Ich hoffe, dass sich das auch auf die SPD-Liste auswirkt. Das war ja der Kern der Sache", sagte er anspielend auf das Wahlziel, die Größe der Fraktion von auf drei, wenn möglich sogar auf vier Sitze zu erhöhen. Kandidat Nummer 3, Günther Vogl von den Republikanern, landete bei 7,29 Prozent.

Enttäuschend war indes die Wahlbeteiligung. Wie sich bereits im Laufe des Tages angedeutet hatte, machten nur 46,76 Prozent der Altöttinger von ihrem Wahlrecht Gebrauch – noch einmal fast drei Punkte weniger als vor sechs Jahren, als man mit 49,6 Prozent schon ein denkbar schlechtes Ergebnis zu verzeichnen gehabt hatte. "Das ist sehr bedauerlich", sagte Hofauer, entspreche aber den Erfahrungen, die man allgemein im Wahlkampf gemacht habe: "Es hat sich gezeigt, dass die Leute nur sehr schwer zu motivieren sind." − sh

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