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Der neue Bürgermeister ist der alte

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Vergangenes Jahr wurde der Sonnenwald-Erlebnispfad als großes Projekt eröffnet. Wie es mit der Gemeinde weitergeht, wird ein neuer Rat bestimmen.  − Fotos: privat/Haydn

Es ist gar nicht so einfach, in einer kleinen Kommune wie Schöfweg alle Listenplätze voll zu belegen. Zwar gibt es mit Freien Wählern, SPD, CSU und UWG vier Bewerbergruppen um die Ratssitze. Aber nur die Verbindung aus FW und SPD zählt 13 Vorschläge. Je acht Bewerber werden von CSU und UWG aus Allhartsmais antreten.

Keine Probleme, seinen Bürgermeisterposten bestätigt zu bekommen, wird Martin Geier von den Freien Wählern haben. Mangels Gegenkandidat wird das eher Formsache – oder auch Bestätigung für das Geleistete – werden.

Spannender wird es, wenn es um die weiteren Ratssitze geht. Wieder sechs, oder wenn möglich noch etwas mehr, das wünscht sich Martin Geier für die gemeinsame Liste aus FW und SPD, um auch weiterhin an einem Strang zu ziehen. Dabei sei es aber auch darüber hinaus nicht so entscheidend, welche Fraktion hinter den Bewerbern stehe, sondern dass konstruktiv zum Wohl der Gemeinde gearbeitet werde.

Eine gewisse traditionelle Besonderheit stellt die UWG-Liste dar, die sich sehr stark aus Allhartsmaisern – einer ehemals eigenen Gemeinde – zusammensetzt, um auch ein Gegengewicht zu den "etablierten Parteien" zu bilden, so die Mitglieder um Klaus Brunnbauer. Man hoffe, wieder zwei Räte stellen zu können.

Und auch die CSU geht mit acht Kandidaten ins Rennen um eine fachliche Auseinandersetzung zu künftigen Fragen der Kommunalpolitik. Die Straße Haunstein und der Breitbandausbau sind dabei wichtige Projekte.

Etwa 1070 Wähler dürfen darüber bestimmen, wer künftig neben dem Bürgermeister die zwölf Sitze im Gemeinderat ausfüllen wird. Vier bisherige Räte treten nicht mehr an, darunter der bisherige zweite Bürgermeister Alfons Pfefferl und das "kommunale Urgestein" und "wandelnde Archiv" Christian Meier. − hpd

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Bürgermeister Martin Geier bleibt als einziger Kandidat im Amt. Dennoch gibt es genügend Themen für den neuen Rat.

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