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Stichwahl zwischen Wöhl und Schmid

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Gab’s etwa nur Wahlgewinner? Für das Foto nach Bekanntgabe des Endergebnisses rangen sich alle drei Kandidaten ein Lächeln ab: (v. li.) Günther Wöhl, Thomas Klumbies und Klaus Schmid.

Knapp sechs Prozent fehlten zur Sensation. So ist es "nur" eine Überraschung. Nicht der Amtsinhaber Günther Wöhl (UNS) hatte bei der Bürgermeisterwahl die Nase vorn, sondern ganz deutlich sein Herausforderer Klaus Schmid (CSU). Der 50-jährige Zollbeamte verbuchte am Ende fest zwölf Prozent Vorsprung. Das Wahlgesetz sieht vor: Bekommt keiner der Bürgermeisterkandidaten mehr als 50 Prozent, so gehen 14 Tage später die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen in die Stichwahl. Schmid und Wöhl müssen also noch einmal ran, allerdings liegt die Favoritenrolle jetzt beim CSU-Mann.

Die "Schwarzen" hatten als Wahlziel ausgegeben: "Wir stellen den Bürgermeister und erringen wieder die absolute Mehrheit im Stadtrat." Aber in den Nominierungsversammlungen gab es auch vorsichtige Töne: Es sei bekanntermaßen sehr schwer, den Amtsinhaber zu besiegen. Man müsse entsprechend Gas geben im Wahlkampf.

Gas gegeben haben alle in den vergangenen Wochen. In der Produktion von Prospekten und Plakaten stand keine der aussichtsreichen Parteien der anderen nach. Bei der PNP-Podiumsdiskussion am 18. Februar allerdings wurde schon deutlich: Die meisten Simbacher haben sich frühzeitig entschieden, wen sie zum Bürgermeister wählen werden. Alles lief auf einen Zweikampf zwischen Wöhl und Schmid hinaus. SPD-Kandidat Thomas Klumbies trat nach 2008 erneut an und hatte das Ziel, sein damaliges Ergebnis mindestens wieder zu erreichen. Das wären dann 21 Prozent gewesen. Er kam allerdings nur auf gut 18 Prozent. − fräMehr zu diesem Thema lesen Sie am 17. März in der Passauer Neuen Presse

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