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Noch-Bürgermeister verzichtet auf Stadtrats-Mandat

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Bis zuletzt - wie hier bei einem Info-Stand am Kirchenplatz - versuchte Bürgermeister Günther Wöhl (Mitte) das Blatt im Wahlkampf zu wenden. Obwohl er "Stimmenkönig" seiner Fraktion bei der Stadtratswahl wurde, verzichtet er auf sein Mandat. − Foto: Gilg

Was viele schon vermuteten, ist eingetreten. Bürgermeister Günther Wöhl, noch bis 30. April im Amt, wird sein bei der Kommunalwahl errungenes Stadtrats-Mandat nicht antreten. Dies verkündete er nun in einer Pressemitteilung.

Wöhl hatte bei der Stadtratswahl am 16. März die meisten Stimmen der UNS-Kandidaten (2580) erhalten. Von 1997 bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister 2008 war er im Simbacher Stadtrat vertreten. Früher war es nur durch Angabe besonderer Gründe (z.B. angeschlagene Gesundheit oder berufliche Belastung) möglich, von einem Ehrenamt wie dem Stadtrat zurückzutreten. Nach einer Gesetzesänderung ist dies neuerdings nicht mehr notwendig. Nachfolgend seine Presseerklärung im Wortlaut:

"Nach der bitteren Wahlniederlage und einer kurzen Bedenkzeit habe ich die Mitglieder der UNS-Fraktion am Dienstag davon in Kenntnis gesetzt, dass ich mein Stadtratsmandat nicht annehmen werde. Im neu gewählten Stadtrat gibt es keine passende Rolle für mich als Stadtrat mehr. Als ehemaliger und nicht mehr gewählter Bürgermeister würde mich das Gremium und der neue Bürgermeister nur als Störfaktor empfinden; dies würde eine konstruktive Zusammenarbeit eher behindern und belasten. Ich möchte damit meiner Fraktion und dem gesamten Stadtrat die nötige Freiheit für die zukünftige Arbeit geben..." − redMehr zu diesem Thema lesen Sie am 4. April in der Passauer Neuen Presse.

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