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Amtsbonus reicht nicht: Schmid gewinnt gegen Wöhl

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Das Endergebnis steht fest. Erschöpft nach einem kräftezehrenden Wahlkampf gab sich Klaus Schmid (rechts). Der soeben abgewählte Bürgermeister Günther Wöhl wirkte schwer enttäuscht. − Foto: Gilg

von Franz Gilg
Nach sechs Jahren im Amt muss Bürgermeister Günther Wöhl (UNS) sein Büro im Rathaus von Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) wieder räumen. Die Stichwahl gegen seinen Herausforderer Klaus Schmid (CSU) ging deutlich verloren. Am Ende lagen 21 Prozentpunkte zwischen den beiden Kontrahenten. Schmid holte 60,58 Prozent, Wöhl nur 39,42 Prozent.

Wie es scheint, gab es nach dem ersten Wahlgang keine Wählerwanderung in eine bestimmte Richtung. Viele blieben gleich zu Hause, so dass die Beteiligung nur noch bei äußerst schwachen 48,2 Prozent lag.

Dafür ging die Auszählung diesmal flott von der Hand. Der erste Stimmbezirk trudelte um 18.13 Uhr ein, wobei hier Klaus Schmid nur um wenige Prozent vorne lag. Dann aber nahm der Abstand kontinuierlich zu. Kurz nach 18.30 Uhr waren auch die Briefwahlbezirke fertig. Bis dahin hatte sich der kleine Sitzungssaal, wo die Zwischenergebnisse über Beamer eingespielt wurden, kontinuierlich gefüllt – überwiegend mit Schmid-Anhängern, wie letztlich am großen Beifall zu entnehmen war.

Mehr dazu lesen Sie in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse (Lokalteil Simbach) vom 31. März.

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